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Local SEO für Döner- und Kebab-Imbisse: So finden Kunden Ihren Laden

Für Inhaber von Döner-, Kebab- und Imbissbetrieben, die bei Suchen wie „Döner in der Nähe“ gefunden werden wollen. Sie erfahren, welche Angaben Google auswertet, wie Sie Profil, Speisekarte und Bewertungen richtig nutzen und welche Abkürzungen Ihr Profil gefährden.

Aktualisiert
Lesezeit
8 Minuten
Redaktion
LocalDominate Redaktion, verantwortlich Markus Wimböck

Die kurze Antwort

Ein Döner-Imbiss wird bei lokalen Suchen über sein Google-Unternehmensprofil, seine Website und seine Bewertungen gefunden. Google nennt dafür drei Faktoren: Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Ein besseres Ranking lässt sich nicht einfordern oder bezahlen. Sie beeinflussen es mit richtigen Angaben, einer passenden Kategorie, echten Fotos und Bewertungen, auf die Sie antworten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Google sortiert lokale Ergebnisse nach Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Ein besseres Ranking lässt sich weder einfordern noch bezahlen.
  • Name, Kategorie und Angaben im Profil müssen zum realen Betrieb passen. Keywords, Leistungen und Standorte gehören nicht in den Namen.
  • Bewertungen entstehen aus echten Erfahrungen. Anreize sowie gekaufte oder vom Personal geschriebene Bewertungen sind nicht erlaubt.
  • Fotos zeigen Außenansicht und Speisen. Sie sollten scharf, gut belichtet und nicht stark bearbeitet sein.
  • Speisekarte und Angaben gehören als Text auf die Website. Messen Sie Anrufe, Anfragen und Bestellungen, nicht nur Positionen.

01

Wie Kunden nach Döner suchen

Eine lokale Suche hat einen Ortsbezug. Er steht im Suchbegriff („Döner Mitte“) oder ergibt sich aus dem Standort des Suchenden („Döner in der Nähe“).

Google nennt drei Faktoren für lokale Ergebnisse. Relevanz beschreibt, wie gut ein Profil zur Suche passt. Entfernung ist der Abstand zwischen Betrieb und Suchendem. Bekanntheit beschreibt, wie bekannt ein Betrieb ist. Den Standort können Sie nicht verschieben, aber korrekt angeben. Relevanz und Bekanntheit können Sie gezielt verbessern.

So prüfen Sie Ihren Stand ohne Werkzeug: Suchen Sie auf dem Handy mit aktiviertem Standort nach „Döner in der Nähe“ und notieren Sie die ersten drei Betriebe mit Bewertungen, Fotos und Angaben. Wiederholen Sie das an zwei oder drei Orten in Ihrem Gebiet. Der Vergleich zeigt, wo Sie abweichen.

02

Das Unternehmensprofil: Name, Kategorie und Angaben

Das Google-Unternehmensprofil ist der Eintrag, den Kunden in Maps und im Kartenblock sehen. Name, Kategorie und Angaben müssen zum realen Betrieb passen, denn unzulässige Zusätze im Namen können zur Sperrung führen.

  1. Schritt 01

    Name wie auf dem Schild

    Der Name muss dem realen Namen auf Schild, Website und Briefpapier entsprechen. Google zählt unter anderem Werbeslogans, Leistungsangaben, Standortangaben sowie Telefonnummern und Öffnungszeiten im Namen als unzulässig auf. Steht Döner bereits im echten Namen, ist das in Ordnung.

  2. Schritt 02

    Kategorie genau wählen

    Wählen Sie die Kategorie, die Ihren Betrieb am genauesten beschreibt. Google empfiehlt, die Geschäftskategorie korrekt anzugeben, damit klar ist, welche Art von Betrieb Sie sind.

  3. Schritt 03

    Adresse oder Einzugsgebiet

    Ist Ihr Gastraum besetzt und empfängt Kunden, zeigen Sie die Adresse. Ohne sichtbares Ladengeschäft, zum Beispiel bei einer reinen Lieferküche, ist nur ein Einzugsgebiet erlaubt. Virtuelle Büros und Postadressen ohne Betrieb sind nicht zulässig.

  4. Schritt 04

    Öffnungszeiten und Sonderzeiten

    Tragen Sie Feiertage und Betriebsurlaub als Sonderzeiten ein. Halten Sie die Zeiten im Profil, auf Ihrer Website und auf allen Portalen gleich.

Ein besseres Ranking lässt sich bei Google weder einfordern noch bezahlen. Wer Ihnen einen festen ersten Platz verspricht, verspricht etwas, das Google ausschließt.

03

Fotos: echt, aktuell und gut belichtet

Google empfiehlt Fotos der Außenansicht sowie Ihrer Produkte und Dienstleistungen. Die Bilder sollten scharf, gut ausgeleuchtet und realistisch sein.

  • Außenansicht zuerst. Ein Außenfoto soll Kunden helfen, den Betrieb in ihrer Nähe schneller zu finden. Zeigen Sie Schild und Eingang.
  • Speisen und Leistungen. Dönerspieß, fertiger Döner, Dürüm, Lahmacun oder Pide zeigen, was Sie anbieten. Nehmen Sie das Essen bei Tageslicht auf.
  • Keine starke Bearbeitung. Google legt Wert auf eine realistische Darstellung und rät von starker Nachbearbeitung und vielen Filtern ab.
  • Technik. Google nennt JPG oder PNG mit 10 KB bis 5 MB. Empfohlen werden 720 x 720 Pixel, mindestens 250 x 250 Pixel.

Google zeigt die neuesten Medien zuerst. Ein fester Rhythmus, etwa ein neues Foto pro Woche, ist unsere Empfehlung und keine Vorgabe von Google.

04

Website und Speisekarte als Text

Speisekarte, Leistungen und Angaben sollten als lesbarer Text auf Ihrer Website stehen, nicht nur als Bild oder PDF. Strukturierte Daten beschreiben Name, Adresse und Öffnungszeiten eindeutig.

  • Speisekarte als Text. Gerichte mit Namen, Zutaten und, wenn Sie es möchten, Preisen stehen am besten auf einer eigenen Seite als Text.
  • Ort, Telefon und Öffnungszeiten in Kopf- oder Fußzeile und auf der Kontaktseite, mit denselben Angaben wie im Profil.
  • Strukturierte Daten. Für LocalBusiness nennt Google Name und Adresse als erforderlich, wenn Rich Results erscheinen sollen. Telefon und Öffnungszeiten (openingHoursSpecification) empfiehlt Google. Für Restaurants sieht Google zusätzlich die Eigenschaft menu vor.

Welche Begriffe Kunden tatsächlich verwenden, zeigt die Methode aus dem Artikel Local SEO Keywords finden. Für Betriebe mit Gastraum passt zusätzlich Local SEO für Restaurants.

Kostenloser Check

Wo steht Ihr Imbiss heute?

Wir sehen uns Ihr Google-Profil und Ihre Website an und nennen Ihnen die Punkte, die Sie zuerst angehen sollten. Kostenlos und ohne Verpflichtung.

05

Bewertungen: echt sammeln und beantworten

Bewertungen müssen aus echten Erfahrungen entstehen. Anreize, gekaufte Bewertungen und Bewertungen von Mitarbeitern sind nach Googles Richtlinien nicht erlaubt.

Bewertungen sammeln: erlaubt und nicht erlaubt
ErlaubtNicht erlaubt
Kunden ermutigen, ihre echte Erfahrung zu bewerten, ohne AnreizGeld, Rabatte oder Gratisware für eine Bewertung oder dafür, eine negative entfernen zu lassen
Einen Link oder QR-Code als freies Angebot bereitstellenGäste in den Geschäftsräumen zu einer Bewertung drängen
Auf Bewertungen antworten, auch auf kritischeNur zufriedene Kunden gezielt um Bewertungen bitten oder negative abschrecken
Kunden frei schreiben lassen, was sie erlebt habenVorgeben, was in einer Bewertung stehen soll, oder Mitarbeiter zu einer festen Anzahl verpflichten
Bewertungen sammeln: erlaubt und nicht erlaubt

Eine freundliche Bitte mit Link ist erlaubt, solange kein Anreiz im Spiel ist und der Inhalt nicht beeinflusst wird. Google sagt, dass Kunden in den Geschäftsräumen nicht zu Bewertungen gedrängt werden sollen. Das gilt auch am Tresen.

Google schreibt, dass Antworten auf Kundenbewertungen zeigen, dass Sie das Feedback wertschätzen. Antworten Sie sachlich und nennen Sie keine persönlichen Angaben über den Gast.

06

Lieferportale: Konditionen prüfen, Angaben abgleichen

Lieferportale können Reichweite bringen, verlangen aber eine Provision, deren Höhe im Vertrag des Anbieters steht. Halten Sie Name, Adresse und Öffnungszeiten auf allen Portalen gleich.

  • Konditionen vergleichen. Provision, Mindestbestellwert und Laufzeit stehen in den Bedingungen jedes Anbieters. Wir nennen hier bewusst keine Prozentsätze, weil sie vom Anbieter und vom Vertrag abhängen.
  • Angaben abgleichen. Ein alter Eintrag auf einem Portal widerspricht Ihrem Profil. Prüfen Sie Telefon, Adresse und Öffnungszeiten nach jeder Änderung.
  • Eigener Bestellweg. Wer Bestellungen über die eigene Website möchte, braucht die Speisekarte als Text und einen klar sichtbaren Bestellknopf.

Ob sich ein Portal lohnt, hängt von Ihrer Marge, Ihrem Einzugsgebiet und Ihren Bestellwegen ab. Rechnen Sie mit Ihren eigenen Zahlen, denn eine pauschale Antwort für jeden Imbiss gibt es nicht.

07

Häufige Fehler und wie Sie messen

Viele Probleme entstehen durch wenige Fehler: unzulässige Namenszusätze, gekaufte Bewertungen und veraltete Angaben. Messen Sie Anrufe, Anfragen und Bestellungen, nicht nur Positionen.

Häufige Fehler und ihre Folgen
FehlerWarum er schadet
Leistung, Standort oder Slogan im FirmennamenGoogle nennt solche Zusätze unzulässig, sie können zur Sperrung führen
Virtuelle Adresse oder Postadresse ohne Betrieb als StandortEin solcher Ort ist nach Googles Richtlinien nicht für ein Unternehmensprofil zulässig
Gekaufte, gefilterte oder mit Anreizen gesammelte BewertungenVerstoßen gegen die Richtlinien für Rezensionen
Speisekarte nur als Bild oder PDFGerichte und Zutaten stehen nicht als Text auf Ihrer Seite
Stark bearbeitete oder veraltete FotosGoogle empfiehlt eine realistische Darstellung und zeigt die neuesten Medien zuerst
Falsche Öffnungszeiten, auch an FeiertagenGäste kommen umsonst, und Profil und Website widersprechen sich
Versprechen eines garantierten ersten PlatzesGoogle schließt ein eingefordertes oder bezahltes besseres Ranking aus
Häufige Fehler und ihre Folgen

Nutzen Sie die Leistungsangaben im Unternehmensprofil, die Google Search Console für Ihre Website und Ihre Bestellübersicht. Rechnen Sie mit mehreren Monaten, bevor Änderungen stabil sichtbar werden. Eine feste Zeitangabe gibt es nicht, weil sie vom Wettbewerb im Ort abhängt.

Wenn Sie wissen wollen, wo Ihr Imbiss heute steht, schauen wir uns Ihr Profil und Ihre Website im kostenlosen Check an.

Fragen

Häufige Fragen

Was kostet Local SEO für einen Döner-Imbiss?

Die Prüfung und Korrektur des Profils können Sie selbst übernehmen. Wenn Sie Unterstützung möchten, bietet LocalDominate einen Google-Profil-Quick-Fix für 79 € an. Die vollständige Profil-Optimierung kostet 390 €. Umfang und Preis werden vor dem Start im Gespräch festgelegt.

Wie lange dauert es, bis Änderungen wirken?

Eine verlässliche Zeitangabe gibt es nicht, weil sie vom Wettbewerb im Ort abhängt. Vergleichen Sie Ihre Angaben deshalb über mehrere Monate, statt nach wenigen Tagen zu urteilen.

Kann ich ein besseres lokales Ranking kaufen?

Nein. Google schreibt, dass ein besseres lokales Ranking weder eingefordert noch bezahlt werden kann. Wer einen garantierten ersten Platz verspricht, verspricht etwas, das Google ausschließt.

Darf Döner im Namen meines Ladens stehen?

Ja, wenn Döner Teil des realen Namens auf Schild und Briefpapier ist. Zusätze wie Leistungen, Standorte oder Keywords gehören nicht in den Namen. Google weist darauf hin, dass unnötige Zusätze zur Sperrung des Profils führen können.