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Google-Bewertung löschen lassen: die Anleitung Schritt für Schritt

Für Inhaber und Teams, die eine bestimmte Rezension auf Google entfernen lassen wollen. Sie erfahren, welcher Meldeweg zu welchem Grund passt, was Sie auf jedem Bildschirm auswählen, wie Sie den Status verfolgen und was nach einer Ablehnung noch möglich ist.

Aktualisiert
Lesezeit
11 Minuten
Redaktion
LocalDominate Redaktion, verantwortlich Markus Wimböck

Die kurze Antwort

Selbst löschen können Sie eine Rezension als Unternehmen nicht. Löschen kann sie nur der Verfasser, entfernen kann sie Google. Verstößt sie gegen Googles Richtlinien, melden Sie sie im Unternehmensprofil oder im Tool zum Verwalten von Bewertungen und legen bei Ablehnung einmal Einspruch ein. Ist sie rechtswidrig, etwa eine unwahre Tatsachenbehauptung, nutzen Sie zusätzlich Googles Formular für rechtliche Meldungen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Unternehmen können Rezensionen nicht selbst löschen. Google entfernt nur, was gegen die Richtlinien verstößt oder rechtswidrig ist.
  • Für Richtlinienverstöße gibt es drei Meldewege: das Unternehmensprofil, das Tool zum Verwalten von Bewertungen und Google Maps.
  • Den Status sehen Sie im Tool. Nach einer Ablehnung können Sie einmal Einspruch einlegen, für bis zu zehn Rezensionen auf einmal.
  • Rechtswidrige Inhalte melden Sie über Googles Formular für rechtliche Meldungen, nachdem Sie sie im Produkt gemeldet haben.
  • In Deutschland zeigt Google im Profil einen Hinweis, wenn Rezensionen nach Beschwerden wegen Diffamierung entfernt wurden.

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Wer eine Google-Bewertung löschen kann

Eine Rezension löschen oder ändern kann nur ihr Verfasser. Google entfernt eine Rezension, wenn sie gegen die Inhaltsrichtlinien verstößt oder aus rechtlichen Gründen entfernt werden muss. Als Unternehmen können Sie melden, antworten und um eine Klärung bitten, aber nicht selbst löschen.

Google schreibt in seiner Hilfe: Sie können jede Rezension melden, entfernen lassen sich aber nur Rezensionen, die gegen die Richtlinien verstoßen. Sachlich korrekte Rezensionen, die Ihnen nicht gefallen, sollen Sie nicht melden. Google schlichtet keine Konflikte zwischen Unternehmen und Kunden.

Wer was mit einer Rezension tun kann
WerWas möglich ist
VerfasserRezension in Google Maps unter „Meine Beiträge“ bearbeiten oder löschen
UnternehmenRezension melden, Status verfolgen, einmal Einspruch einlegen, öffentlich antworten, rechtliche Meldung einreichen
GoogleRezension prüfen und entfernen, wenn sie gegen die Richtlinien verstößt oder rechtswidrig ist
Wer was mit einer Rezension tun kann

Dieser Artikel ist die praktische Checkliste zum Entfernen. Wie Sie auf Kritik antworten, was Sie nicht tun dürfen und welche Gesetze beim Ehrschutz gelten, steht im Artikel Negative Google-Bewertungen.

02

Zuerst prüfen: Gibt es einen Löschgrund?

Eine Meldung hat nur Aussicht, wenn Sie einen konkreten Verstoß benennen können. Prüfen Sie die Rezension gegen Googles Richtlinien für verbotene und eingeschränkt zulässige Inhalte und wählen Sie später den Grund, der am genauesten passt.

Häufige Verstöße nach Googles Richtlinien für Rezensionen
VerstoßWoran Sie ihn erkennen
Gefälschte InteraktionKeine echte Erfahrung, gekaufte Rezension, mehrere Rezensionen derselben Person über verschiedene Konten
InteressenkonfliktRezension von einem Mitbewerber, aktuellen oder früheren Mitarbeitenden oder Personen mit geschäftlicher oder familiärer Verbindung
Nicht themenbezogenAllgemeine politische oder gesellschaftliche Kommentare ohne eigene Erfahrung an diesem Ort
Belästigung, Hassrede, vulgäre SpracheDrohungen, Angriffe auf Personen, Beschimpfungen
Personenbezogene DatenPrivate Daten wie Wohnadresse oder private Telefonnummer ohne Einwilligung
Anstößige InhalteUnbelegte Vorwürfe unethischen oder kriminellen Verhaltens
WerbungRezension enthält Werbung, Links, E-Mail-Adressen oder Telefonnummern
Häufige Verstöße nach Googles Richtlinien für Rezensionen

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Welcher Grund zu welchem Weg passt

Für Verstöße gegen Googles Richtlinien melden Sie im Profil oder im Bewertungstool. Für rechtswidrige Inhalte gibt es das Formular für rechtliche Meldungen. Für Erpressung, auffällige Nutzerkonten und fälschlich entfernte echte Rezensionen gibt es eigene Wege.

Grund und passender Meldeweg
Ihr FallPassender WegHinweis
Spam, Fake, Interessenkonflikt, Beleidigung, themenfremdMelden im Unternehmensprofil oder im Tool zum Verwalten von BewertungenStatus im Tool, einmal Einspruch möglich
Sie verwalten das Profil nicht selbst oder sehen die Rezension nur in Maps„Rezension melden“ in Google MapsStatus in der Maps-App unter „Meldungen“
Ein Nutzerkonto schreibt auffällig viele unpassende RezensionenNutzerprofil in der Google-Maps-App meldenGoogle prüft Aktivitäten und Beiträge des Kontos
Unwahre Tatsachenbehauptung, Beleidigung, Verletzung Ihrer RechteZuerst im Produkt melden, dann Formular „Inhalte aus rechtlichen Gründen melden“Kein Rechtsrat: Einzelfall anwaltlich prüfen lassen
Plötzlich viele 1- und 2-Sterne-Rezensionen mit GeldforderungEigenes Formular für ErpressungsversucheAblauf im Artikel Negative Google-Bewertungen
Rezension eines Drittanbieters im Profil (Unternehmen im EWR)Tool zum Verwalten von BewertungenLaut Google können Händler im EWR solche Rezensionen direkt melden
Eine echte Rezension Ihres Kunden ist verschwundenGoogle-Support kontaktierenGoogles Spamfilter entfernt gelegentlich auch echte Rezensionen
Grund und passender Meldeweg

Stammt die Rezension aus einem gefälschten Konkurrenzprofil oder gehört sie zu einem größeren Spam-Muster in Ihrer Branche, finden Sie die Meldewege für Profile im Artikel Google-Maps-Spam erkennen.

04

Belege sichern, bevor Sie melden

Sichern Sie die Rezension, bevor Sie etwas unternehmen. Ein Screenshot mit Name, Datum und vollständigem Text dokumentiert den Stand, falls der Verfasser die Rezension ändert oder Sie später einen Einspruch oder eine rechtliche Meldung begründen müssen.

  1. Screenshot der Rezension mit Profilnamen des Verfassers, Sternen, Datum und vollständigem Text. Bei langen Texten vorher „Mehr“ antippen.
  2. Den Link zu Ihrem Profil in Google Maps notieren, damit Sie die Rezension in einem Formular eindeutig angeben können.
  3. Interne Prüfung festhalten: In welchem Zeitraum haben Sie Termine, Aufträge oder Buchungen durchsucht, und mit welchem Ergebnis?
  4. Bei einem vermuteten Interessenkonflikt notieren, woran Sie ihn erkennen, zum Beispiel ein früheres Arbeitsverhältnis oder ein Konto mit Rezensionen nur bei Mitbewerbern.

05

Weg 1: Im Unternehmensprofil melden

Der schnellste Weg für Inhaber: Unternehmensprofil aufrufen, „Rezensionen lesen“ wählen, bei der Rezension „Melden“ wählen, einen Grund wie „Spam“ angeben und den Bericht senden. Die Prüfung dauert laut Google in der Regel mehrere Tage.

  1. Schritt 01

    Profil aufrufen

    Melden Sie sich mit dem Google-Konto an, das Ihr Profil verwaltet, und rufen Sie Ihr Unternehmensprofil auf, etwa über die Google-Suche nach Ihrem Firmennamen. Angemeldet sehen Sie dort die Optionen zur Verwaltung des Profils.

  2. Schritt 02

    Rezensionen öffnen

    Wählen Sie „Rezensionen lesen“. Es öffnet sich die Liste Ihrer Rezensionen.

  3. Schritt 03

    Melden wählen

    Neben jeder Rezension gibt es die Option „Melden“, je nach Ansicht als Symbol oder im Dreipunkt-Menü. Wählen Sie sie bei der Rezension, um die es geht.

  4. Schritt 04

    Grund auswählen

    Google zeigt eine Liste von Gründen, zum Beispiel „Spam“ oder „Vulgäre Sprache“. Wählen Sie den Grund, der den Verstoß am genauesten beschreibt.

  5. Schritt 05

    Bericht senden

    Wählen Sie „Bericht senden“. Damit ist die Meldung bei Google eingegangen.

Melden Sie dieselbe Rezension nicht mehrmals hintereinander. Den Stand Ihrer Meldung sehen Sie im Tool zum Verwalten von Bewertungen, das wir im nächsten Abschnitt beschreiben.

Kostenloser Check

Welche Rezensionen lohnt es sich zu melden?

Wir sehen uns Ihr Google-Profil und Ihre Rezensionen an und schicken Ihnen innerhalb von zwei Werktagen bis zu drei Punkte: welche Rezensionen nach Googles Richtlinien meldbar sein könnten und wo eine Antwort mehr bringt. Kostenlos und ohne Verpflichtung, keine Rechtsberatung.

06

Weg 2: Im Tool zum Verwalten von Bewertungen

Im Tool zum Verwalten von Bewertungen melden Sie Rezensionen, sehen den Status jeder Meldung und legen Einspruch ein. Es ist der zentrale Ort für alles, was Sie gemeldet haben, auch für Meldungen aus dem Profil.

  1. Schritt 01

    Tool öffnen

    Rufen Sie das Tool zum Verwalten von Bewertungen auf. Oben sehen Sie die E-Mail-Adresse, mit der Sie angemeldet sind.

  2. Schritt 02

    Konto bestätigen

    Gehört die angezeigte Adresse zu Ihrem Unternehmensprofil, wählen Sie „Bestätigen“. Sonst wählen Sie „Konto wechseln“.

  3. Schritt 03

    Unternehmen auswählen

    Bei mehreren Profilen wählen Sie den betroffenen Standort und dann „Weiter“.

  4. Schritt 04

    Neue Meldung starten

    Wählen Sie „Neue Rezension zum Entfernen melden“ und „Weiter“. Es erscheint eine Liste Ihrer Rezensionen.

  5. Schritt 05

    Melden und begründen

    Wählen Sie neben der Rezension „Melden“. In einem neuen Tab wählen Sie den Grund aus und dann „Senden“.

Status im Tool und was er bedeutet
StatusBedeutungIhr nächster Schritt
Entscheidung steht ausGemeldet, aber noch nicht geprüftAbwarten, nicht erneut melden
Meldung überprüft, kein RichtlinienverstoßGoogle hat keinen Verstoß festgestelltEinmal Einspruch einlegen, wenn Sie anderer Meinung sind
Eskaliert, prüfen Sie Ihre E-MailsIhr Einspruch wird abschließend geprüftEntscheidung per E-Mail abwarten
Status im Tool und was er bedeutet

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Weg 3: In Google Maps melden

Jeder Nutzer kann eine Rezension direkt in Google Maps melden, am Computer und in der App. Das ist sinnvoll, wenn Sie das Profil nicht selbst verwalten oder ein Nutzerkonto melden wollen, das mehrere unpassende Rezensionen geschrieben hat.

Eine Rezension melden

  1. Google Maps öffnen und nach dem Unternehmen suchen.
  2. Den Eintrag öffnen und zum Bereich „Rezensionen“ wechseln, in der App per Wischen.
  3. Bei der Rezension das Dreipunkt-Menü öffnen und „Rezension melden“ wählen.
  4. Das Formular ausfüllen und senden.

In der Maps-App finden Sie Ihre Meldungen im Bereich „Meldungen“. Dort steht, ob eine Meldung noch bearbeitet wird oder ob der Inhalt entfernt, nicht entfernt oder wiederhergestellt wurde.

Ein Nutzerprofil melden

  1. In der Google-Maps-App rechts unten auf „Unternehmen“ tippen, dann auf „Rezensionen“.
  2. Auf den Namen des Verfassers tippen.
  3. Im Profil rechts oben das Dreipunkt-Menü öffnen und „Melden“ wählen.
  4. Einen Grund auswählen, zum Beispiel „Rechtliches Problem“ oder „Bedenken im Hinblick auf den Datenschutz“.

08

Nach einer Ablehnung: einmal Einspruch einlegen

Steht im Tool „Meldung überprüft, kein Richtlinienverstoß“, können Sie einmalig Einspruch einlegen, für bis zu zehn Rezensionen gleichzeitig. Das Ergebnis kommt per E-Mail. Verstößt die Rezension gegen die Richtlinien, wird sie entfernt, sonst bleibt sie online.

  1. Schritt 01

    Tool öffnen und bestätigen

    Wie beim Melden: Tool aufrufen, E-Mail-Adresse bestätigen, Unternehmen wählen, „Weiter“.

  2. Schritt 02

    Frühere Meldungen anzeigen

    „Status einer zuvor gemeldeten Rezension prüfen und Einspruchsmöglichkeiten anzeigen“ wählen, dann „Weiter“.

  3. Schritt 03

    Rezensionen auswählen

    Unten „Rezensionen, bei denen ein Einspruch möglich ist“ wählen und bis zu zehn Rezensionen markieren.

  4. Schritt 04

    Formular ausfüllen

    „Weiter“ und „Einspruch einlegen“ wählen. Im neuen Tab das Formular ausfüllen und senden. Begründen Sie kurz und sachlich, welche Richtlinie verletzt ist.

Einen zweiten Einspruch zur selben Meldung sieht das Tool nicht vor. Neue Fakten, etwa ein späteres Geständnis des Verfassers oder ein Gerichtsbeschluss, gehören deshalb in den rechtlichen Weg oder in eine Anfrage an den Support.

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Der rechtliche Weg: Formular für rechtliche Meldungen

Verstößt eine Rezension Ihrer Meinung nach gegen das Gesetz oder Ihre Rechte, melden Sie sie zuerst im Produkt und beantragen dann über Googles Formular „Inhalte aus rechtlichen Gründen melden“ die Entfernung. Google prüft und sperrt, beschränkt oder entfernt den Inhalt gegebenenfalls. Das ist kein Rechtsrat.

  1. Schritt 01

    Zuerst im Produkt melden

    Google bittet ausdrücklich darum, Inhalte vor einem rechtlichen Antrag über die Meldefunktion im jeweiligen Produkt zu melden, also mit Weg 1, 2 oder 3.

  2. Schritt 02

    Formular aufrufen

    Auf der Seite Inhalte aus rechtlichen Gründen melden „Antrag stellen“ wählen. Ein Fragebogen führt Sie zum passenden Formular für Google Maps.

  3. Schritt 03

    Genau angeben und begründen

    Nennen Sie, wo der Inhalt steht, also den Link zur Rezension, und erklären Sie, warum er rechtswidrig ist, zum Beispiel welche Behauptung unwahr ist.

  4. Schritt 04

    Veröffentlichung bedenken

    Google kann Kopien rechtlicher Hinweise an das Projekt Lumen weitergeben, das sie ohne persönliche Kontaktdaten des Absenders veröffentlicht.

Besonderheit in Deutschland

Google schreibt, dass Unternehmen in Deutschland vor Gericht Rezensionen relativ leicht anfechten können, etwa mit dem Hinweis, dass sich der Verfasser nicht als Kunde zuordnen lässt. Der Verfasser wird über die Entfernung informiert und kann mit Nachweisen wie Rechnungen, Terminbestätigungen oder Fotos Einspruch einlegen.

Gleichzeitig zeigt Google in Deutschland bei Unternehmensprofilen einen Hinweis an, wenn Rezensionen nach Beschwerden wegen Diffamierung entfernt wurden. Angezeigt wird eine Spanne, zum Beispiel „11 bis 20 Bewertungen aufgrund von Beschwerden wegen Diffamierung entfernt“. Gezählt werden Entfernungen der letzten 365 Tage, die nicht rückgängig gemacht wurden. Auf das Ranking hat der Hinweis laut Google keinen Einfluss.

10

Wenn die Rezension online bleibt

Bleibt eine Rezension nach Meldung und Einspruch stehen, ist eine sachliche Antwort Ihr wichtigstes Werkzeug. Künftige Kunden lesen Rezension und Antwort zusammen. Zusätzlich hilft ein fairer, laufender Ablauf, mit dem echte Kunden regelmäßig Rezensionen schreiben.

  • Antworten: kurz, sachlich, ohne Kundendaten, mit einem direkten Kontakt. Formulierungen finden Sie in den Vorlagen für Bewertungs-Antworten.
  • Klären statt kaufen: Nach einer echten Klärung dürfen Sie darauf hinweisen, dass der Kunde seine Rezension aktualisieren kann. Eine Gegenleistung dafür verbietet Google.
  • Neue echte Rezensionen: Ein fester Moment im Kundenkontakt, an dem Sie alle Kunden gleich fragen. Wie das regelkonform geht, steht in Google-Bewertungen bekommen.
  • Vorsicht bei Löschdiensten: Über das Entfernen nach Richtlinien entscheidet Google. Wer Ihnen eine sichere Löschung gegen Geld verspricht, kann das nicht zusagen.

Praxen, Kanzleien und Steuerberater sollten in Antworten besonders zurückhaltend sein, weil schon die Bestätigung eines Patienten- oder Mandatsverhältnisses heikel sein kann. Mehr dazu in Local SEO für Arztpraxen und auf unserer englischen Seite für Praxen. Wie Rezensionen insgesamt in Ihr Profil einzahlen, zeigt Google Unternehmensprofil optimieren, welche Rolle sie im lokalen Ranking spielen, der Local SEO Leitfaden.

Fragen

Häufige Fragen

Kann ich eine Google-Bewertung selbst löschen?

Nein. Als Unternehmen können Sie Rezensionen melden und beantworten, aber nicht löschen. Löschen kann sie nur der Verfasser selbst. Google entfernt Rezensionen, die gegen die Richtlinien verstoßen oder aus rechtlichen Gründen nicht online bleiben dürfen.

Wie lange dauert die Prüfung einer gemeldeten Bewertung?

Laut Google dauert die Überprüfung in der Regel mehrere Tage. Den Stand sehen Sie im Tool zum Verwalten von Bewertungen. Das Ergebnis eines Einspruchs bekommen Sie per E-Mail. Feste Fristen haben wir in Googles Hilfe nicht gefunden.

Wie oft kann ich Einspruch einlegen?

Einmal je Rezension, und nur wenn die Meldung mit „kein Richtlinienverstoß“ abgeschlossen wurde. Im Tool können Sie dafür bis zu zehn Rezensionen gleichzeitig auswählen.

Was tun, wenn der Verfasser nie Kunde war?

Prüfen Sie Ihre Unterlagen und sichern Sie Belege. Gibt es Hinweise auf Spam oder einen Interessenkonflikt, melden Sie die Rezension. Sonst bleibt der rechtliche Weg. Legt der Verfasser in Deutschland Einspruch gegen eine Entfernung ein, bittet Google ihn um Nachweise seiner Erfahrung. Lassen Sie das anwaltlich prüfen.

Hilft es, eine Bewertung mehrmals zu melden?

In Googles Hilfe haben wir keinen Vorteil durch wiederholte Meldungen gefunden. Sinnvoller ist eine Meldung mit dem genau passenden Grund, danach der Status im Tool und bei Ablehnung ein begründeter Einspruch.

Was ist, wenn eine echte positive Bewertung verschwunden ist?

Google entfernt mit automatischer Spamerkennung manchmal auch echte Rezensionen. Für diesen Fall verweist Google auf den Support. Prüfen Sie vorher, ob die Rezension vielleicht nur verzögert angezeigt wird.