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SEO für Cafés und Coffee Shops: So finden Gäste Ihr Café auf Google

Für Inhaber von Cafés, Coffee Shops, Kaffeehäusern und Eiscafés in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie erfahren, welche Angaben im Google-Unternehmensprofil für ein Café zählen, wie Speisekarte, Fotos und Saisonangebote zusammenspielen und was bei Bewertungen und Instagram erlaubt ist.

Aktualisiert
Lesezeit
12 Minuten
Redaktion
LocalDominate Redaktion, verantwortlich Markus Wimböck

Die kurze Antwort

SEO für Cafés heißt: Ihr Café erscheint, wenn jemand unterwegs nach Kaffee, Frühstück oder Kuchen in der Nähe sucht. Die Grundlage ist ein vollständiges Google-Unternehmensprofil mit der Hauptkategorie „Café“, genauen Öffnungszeiten, einer Speisekarte als Text, ehrlichen Attributen wie WLAN oder Sitzplätzen im Freien, echten Fotos und laufend echten Bewertungen. Eine feste Position kann Ihnen niemand garantieren.

Das Wichtigste in Kürze

  • Google sortiert lokale Ergebnisse nach Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Ein besseres Ranking lässt sich laut Google nicht kaufen.
  • Ein Café in einer Buchhandlung oder einem Hotel bekommt laut Google ein eigenes Profil, mit „Café“ als Kategorie.
  • Die Speisekarte gehört in den Menüeditor des Profils und als Text auf die Website. Ein Foto der Karte allein ist für Gäste und Suchmaschinen schwer zu lesen.
  • Für Speisen und Getränke, Innenraum und Außenansicht empfiehlt Google jeweils mindestens drei Fotos.
  • Gegenleistungen für Rezensionen, Druck auf Gäste im Café und Vorgaben an das Team zur Zahl der Rezensionen verbieten Googles Richtlinien.
  • Instagram lässt sich in ausgewählten Regionen als Link im Profil eintragen. Es ersetzt aber weder Profil noch Website.

01

SEO für Cafés: wie Gäste ein Café finden

Wer „Café in der Nähe“, „Frühstück [Ort]“ oder „Kuchen [Stadtteil]“ sucht, sieht meist zuerst eine Karte mit wenigen Betrieben. Google wählt sie nach Relevanz, Entfernung und Bekanntheit aus. Ein vollständiges Unternehmensprofil erhöht laut Google die Chance, in den lokalen Ergebnissen zu erscheinen.

Google nennt in seiner Hilfe drei Faktoren für das lokale Ranking. Relevanz beschreibt, wie gut ein Profil zur Suche passt. Entfernung misst den Abstand zum Suchenden. Bekanntheit steht dafür, wie bekannt ein Ort ist, unter anderem über Rezensionen. Google schreibt außerdem, dass Unternehmen mit vollständigen und korrekten Informationen eher in den lokalen Ergebnissen erscheinen.

Für ein Café heißt das: Die Lage ist gesetzt. Die Relevanz steuern Sie über Kategorie, Speisekarte, Attribute und Website. Die Bekanntheit hängt laut Google unter anderem an der Zahl der Rezensionen und der Websites, die auf Ihr Unternehmen verweisen. Wie das Ganze für die Gastronomie im Allgemeinen funktioniert, mit Reservierungslinks und Lieferplattformen, steht in Local SEO für Restaurants. Hier geht es um das, was bei Cafés anders ist.

02

Name und Kategorie für ein Café

Tragen Sie den Namen ein, den auch Ihr Schild trägt, und wählen Sie die Hauptkategorie, die Ihr Kerngeschäft beschreibt, meist „Café“. Zusätze wie Ort, Slogan oder „Frühstück und Brunch“ im Namen verbieten Googles Richtlinien.

  1. Schritt 01

    Name ohne Zusätze

    „Café Muster“ (ein frei erfundener Name) statt „Café Muster Frühstück Brunch Altstadt“. Google verbietet unnötige Informationen im Namen und nennt Marketingslogans und Standortangaben ausdrücklich.

  2. Schritt 02

    Hauptkategorie nach dem IST-Test

    Google empfiehlt, so wenige Kategorien wie möglich zu wählen, und zwar nach dem Satz „Dieses Unternehmen IST…“, nicht „Dieses Unternehmen HAT…“. Ein Café mit Kuchen ist ein Café. Kategorien sind kein Platz für Keywords.

  3. Schritt 03

    Weitere Kategorien nur, wenn sie zutreffen

    Eine Rösterei mit Ausschank oder eine Bäckerei mit Café prüft mit demselben Test, welche Beschreibung stimmt. Google rät davon ab, für jedes Produkt eine eigene Kategorie zu wählen.

  4. Schritt 04

    Café in einem anderen Betrieb

    Betreiben Sie ein Café in einer Buchhandlung oder einem Hotel, sieht Google ein eigenes Profil mit „Café“ als Kategorie vor. Der andere Betrieb fügt die Kategorie „Café“ nicht hinzu.

Die Kategorie bestimmt laut Google auch, welche Funktionen im Profil verfügbar sind, etwa die Speisekarte. Wie Sie die passende Kategorie finden und was bei einem Wechsel passiert, erklärt der Kategorien-Leitfaden. Bäckereien mit Café und mehreren Filialen finden mehr im Artikel Local SEO für Bäckereien.

03

Öffnungszeiten, Feiertage und Winterpause

Pflegen Sie reguläre Zeiten, tragen Sie Feiertage und kurze Schließungen als spezielle Öffnungszeiten ein und markieren Sie längere Pausen als vorübergehend geschlossen. Falsche Zeiten treffen ein Café besonders, weil viele Gäste spontan kommen.

Welche Zeitangabe für welchen Fall
FallFunktion im ProfilWas Google dazu schreibt
Normale Woche mit RuhetagReguläre ÖffnungszeitenDie üblichen Öffnungszeiten angeben
Feiertag, Stadtfest, kurzer BetriebsurlaubSpezielle ÖffnungszeitenReguläre Zeiten bleiben unverändert; für Schließungen bis zu sechs Tagen am Stück
Ab sieben Tagen geschlossenVorübergehend geschlossenStatt spezieller Zeiten das Unternehmen als vorübergehend geschlossen markieren
Eiscafé oder Gartencafé mit SaisonSaisonzeiten und NebensaisonReguläre Zeiten der Saison angeben, in der Nebensaison vorübergehend geschlossen kennzeichnen
Essen zum Mitnehmen oder Lieferung mit eigenen ZeitenWeitere ÖffnungszeitenZeiten für bestimmte Leistungen; in der Regel eine Teilmenge der Hauptzeiten
Welche Zeitangabe für welchen Fall

Google empfiehlt, Feiertagszeiten auch dann zu bestätigen, wenn sie den regulären Zeiten entsprechen. So sehen Gäste, dass die Angabe stimmt. Einen Jahreskalender mit allen Feiertagen in Deutschland, Österreich und der Schweiz finden Sie im Artikel Öffnungszeiten und Sondertage, die Regeln für Saisonbetriebe im Abschnitt Saisonbetriebe.

Die Stoßzeiten und das Live-Besucheraufkommen im Profil berechnet Google aus aggregierten, anonymisierten Standortdaten. Sie erscheinen erst, wenn genug Besuche vorliegen, und lassen sich laut Google nicht manuell hinzufügen.

04

Speisekarte und Getränkekarte als Text

Hinterlegen Sie Speisen und Getränke im Menüeditor des Profils und zusätzlich als Textseite auf Ihrer Website. Ein Foto der Tafel hinter der Theke ist für Gäste, Google und KI-Assistenten schwer auszuwerten.

Laut Google steht der Menüeditor Betrieben der Lebensmittel- und Gastronomiebranche zur Verfügung. Sie legen Abschnitte wie Kaffee, Frühstück und Kuchen an und tragen je Position Name, Beschreibung und Preis ein. Alternativ erstellt Google aus einem Foto oder PDF der Karte per KI eine Speisekarte. Google kennzeichnet diese Funktion als experimentell, die Karte muss auf eine Seite passen, und Sie sollten das Ergebnis vor dem Veröffentlichen prüfen. Ein dritter Weg ist ein Link zur Speisekarte unter den Kontaktangaben.

Änderungen können laut Google 24 bis 48 Stunden brauchen, bis sie in Maps und in der Suche erscheinen. Erfasst Google mehrere Quellen, wählen Sie unter „Speisekarte bearbeiten“ auf dem Tab „Gesamte Speisekarte“ die bevorzugte.

Was auf die Kartenseite der Website gehört

  • Getränke so benennen, wie Gäste fragen: Cappuccino, Flat White, Hafermilch, entkoffeiniert, Chai Latte. Eine Liste in Textform beantwortet die Frage „Gibt es hier Hafermilch?“ ohne Anruf.
  • Frühstück mit Zeiten: Welche Gerichte es gibt und bis wann. Am Wochenende vielleicht länger, dann genau so hinschreiben.
  • Kuchen und Torten: Feste Sorten nennen und darauf hinweisen, dass das Angebot wechselt. Wer Torten auf Bestellung backt, beschreibt Vorlaufzeit und Bestellweg.
  • Merkmale nur, wenn sie stimmen: vegan, glutenfrei, laktosefrei. Wie Allergene in der Gastronomie anzugeben sind, steht im Artikel Local SEO für Restaurants.
  • Preise angeben. Gäste vergleichen vor dem Besuch.

Für die Website kennt schema.org den Typ CafeOrCoffeeShop mit Eigenschaften wie servesCuisine und hasMenu. Google führt im LocalBusiness-Markup servesCuisine, menu und priceRange als empfohlene Eigenschaften auf. Was sich lohnt, erklärt Schema Markup für lokale Unternehmen, die Umsetzung Schritt für Schritt der Artikel LocalBusiness Schema einbauen.

05

Attribute: WLAN, Terrasse, Zahlung, Barrierefreiheit

Attribute zeigen in Suche und Maps Details wie WLAN oder Sitzplätze im Freien. Setzen Sie nur, was dauerhaft stimmt, denn Gäste verlassen sich darauf.

Attribute setzen Sie im Profil unter „Profil bearbeiten“ und „Mehr“ jeweils mit Ja oder Nein. Laut Google dauert die Prüfung meist etwa zehn Minuten, in Einzelfällen bis zu 30 Tage. Manche Attribute füllt Google aus Angaben von Besuchern, und welche verfügbar sind, hängt von Land und Kategorie ab. Google nennt als Beispiele „WLAN“ und „Nur Barzahlung“.

Typische Fragen von Café-Gästen und wo die Antwort hingehört
FrageIm ProfilAuf der Website
Gibt es WLAN?Attribut WLAN, wenn verfügbarOb das WLAN für alle Gäste ist und ob es Steckdosen gibt
Kann man draußen sitzen?Attribut Sitzplätze im FreienAb wann die Terrasse geöffnet ist, ob sie überdacht ist
Kann ich mit Karte zahlen?Zahlungsattribute, soweit angebotenAkzeptierte Zahlungsarten
Komme ich mit Rollstuhl oder Kinderwagen hinein?Attribute zur Barrierefreiheit nach Googles MaßstabStufen, Rampe, Toilette ehrlich beschreiben
Darf ich mit Laptop länger bleiben?Kein passendes FeldIhre Regeln, etwa Laptop-freie Zeiten am Wochenende
Typische Fragen von Café-Gästen und wo die Antwort hingehört

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06

Fotos von Kaffee, Kuchen und Gastraum

Google empfiehlt für die Gastronomie mindestens drei Fotos von Speisen und Getränken, drei Innen- und drei Außenaufnahmen. Die Bilder sollen realistisch sein und zeigen, wie es sich als Gast bei Ihnen anfühlt.

  • Technik: JPG oder PNG, 10 KB bis 5 MB, empfohlen 720 × 720 Pixel, mindestens 250 × 250 Pixel.
  • Speisen und Getränke: die beliebtesten Positionen, gleichmäßig ausgeleuchtet. Bei Cafés etwa Kaffee, Frühstücksteller und die Kuchentheke.
  • Innenraum: Laut Google Fotos, die deutlich zeigen, wie man sich als Kunde fühlt. Ruhige Ecke, Fensterplätze, Theke.
  • Außenansicht: Google empfiehlt ein Foto aus jeder Richtung, aus der Gäste kommen, und Fotos zu verschiedenen Tageszeiten. Für ein Café mit frühem Start lohnt ein Bild am Morgen.
  • Realistisch bleiben: Google rät von starker Bearbeitung, vielen Filtern und KI-Werkzeugen ab.

Ein Foto der Sommerterrasse im Dezember irritiert. Tauschen Sie Bilder aus, wenn sich Karte, Einrichtung oder Saison ändern. Motive, Logo, Titelbild und den Umgang mit Fotos von Gästen behandelt Fotos im Unternehmensprofil.

07

Bewertungen im Café-Alltag

Bitten Sie alle Gäste auf dieselbe Weise um eine Rezension, etwa mit einem Link auf dem Kassenbon oder in einer Nachricht nach dem Besuch, und antworten Sie kurz und sachlich. Gratiskaffee für eine Bewertung, Aufforderungen und Druck vor Ort und Quoten für das Team verbieten Googles Richtlinien.

Bewertungen im Café nach Googles Richtlinien
ErlaubtNicht erlaubt
Link oder QR-Code auf Kassenbon, Rechnung oder WebsiteEinen Kaffee, Rabatt oder Stempel auf der Bonuskarte für eine Rezension
Alle Gäste gleich ansprechenNur zufriedene Gäste gezielt um positive Rezensionen bitten
Den Link sichtbar auslegen und nennenGäste im Café auffordern oder unter Druck setzen, sofort zu bewerten, solange sie noch vor Ort sind
Das Team über die Regeln informierenDem Team eine Zahl an Rezensionen vorgeben oder verlangen, dass Gäste Mitarbeitende namentlich nennen
Bewertungen im Café nach Googles Richtlinien

Den Link und den QR-Code erstellen Sie im Profil unter „Rezensionen lesen“ und „Mehr Rezensionen erhalten“. Den QR-Code kann man laut Google derzeit nur im Browser am Computer erzeugen, nicht auf dem Handy. Google stellt auf derselben Seite klar, dass kostenlose oder vergünstigte Waren für Rezensionen als gefälschte Interaktion gelten.

Bei Antworten rät Google zu kurzen, einfachen und authentischen Texten. Kritik an Wartezeit, Lautstärke oder Platzmangel ist im Café häufig. Danken Sie, ordnen Sie sachlich ein und nennen Sie, was Sie ändern. Den ganzen Ablauf mit Formulierungen finden Sie unter Google-Bewertungen bekommen, den Umgang mit Kritik unter Negative Google-Bewertungen.

08

Saisonangebote und Aktionen im Profil

Für Saisonkuchen, Eiskarte oder einen Adventsbrunch eignen sich Beiträge vom Typ Angebot oder Veranstaltung im Profil. Ergänzen Sie dieselben Angaben auf der Website, damit sie auch nach Ablauf des Beitrags auffindbar bleiben.

Google kennt drei Beitragstypen: Aktuelles, Angebot und Veranstaltung. Ein Angebot braucht Titel, Datum und Uhrzeit, optional kommen Beschreibung, Foto, Gutscheincode, Link und Bedingungen dazu. Beiträge erscheinen in Suche und Maps, auf dem Handy etwa im Tab „Übersicht“, am Computer im Bereich „Vom Inhaber“. Ältere Beiträge archiviert Google nach sechs Monaten, sofern Sie keinen Zeitraum festlegen.

  1. Schritt 01

    Jahr grob planen

    Erdbeerkuchen im Juni, Eiskaffee ab den ersten warmen Tagen, Kürbis im Herbst, Lebkuchen und Punsch im Advent. Notieren Sie, wann welches Angebot startet.

  2. Schritt 02

    Beitrag mit Zeitraum anlegen

    Ein Angebot mit Start und Ende, einem echten Foto und klaren Bedingungen, etwa „solange der Vorrat reicht“.

  3. Schritt 03

    Website ergänzen

    Saisonkarte als Textseite, Veranstaltungen mit Datum und Uhrzeit. Im Markup können Saisonzeiten über validFrom und validThrough in openingHoursSpecification angegeben werden.

  4. Schritt 04

    Zeiten anpassen

    Ändert die Saison die Öffnungszeiten, etwa bei einem Eiscafé, pflegen Sie das im Profil wie oben beschrieben.

Mehr Ideen für Inhalte mit Ortsbezug, vom Wochenmarkt bis zum Stadtfest, sammelt Local Content Marketing.

09

Instagram und Google-Profil verbinden

In ausgewählten Regionen können Sie im Profil je einen Link zu Instagram, Facebook, TikTok und weiteren Netzwerken eintragen. Instagram ist ein eigener Kanal, Ihre wichtigsten Angaben gehören trotzdem ins Profil und auf die Website.

Google nennt als mögliche Netzwerke Facebook, Instagram, LinkedIn, Pinterest, TikTok, X und YouTube, mit einem Link pro Plattform. Sie tragen ihn unter „Profil bearbeiten“, „Kontakt“ und „Soziale Profile“ ein. Die Funktion ist laut Google derzeit nur in ausgewählten Regionen verfügbar. Google kann Links auch automatisch anzeigen. Ist ein falscher Link dabei, können Sie ihn ersetzen oder unter „Soziale Profile“ löschen und, falls er wieder erscheint, den Support um Entfernung bitten.

Halten Sie Name, Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten in der Instagram-Bio und auf allen anderen Kanälen gleich, wie im Artikel NAP-Konsistenz beschrieben. Wer auch kurze Videos nutzt, findet Hinweise im Artikel TikTok-Suche für lokale Betriebe.

10

Wenn KI-Assistenten Cafés empfehlen

KI-Funktionen in Google Maps und in Assistenten stützen sich auf Profile, Rezensionen und Websites. Klare, überall gleiche Angaben erhöhen die Chance, richtig genannt zu werden. Garantieren kann das niemand.

Google hat im März 2026 Ask Maps vorgestellt, eine Gesprächssuche in Maps. Laut Google wertet sie Informationen zu über 300 Millionen Orten und Rezensionen von mehr als 500 Millionen Beitragenden aus. Gestartet ist sie in den USA und Indien, im August 2026 kamen weitere Länder und über 150 Länder und Gebiete auf Englisch dazu. Deutschland, Österreich und die Schweiz nennt Google dabei nicht einzeln. Den Stand beschreibt der Abschnitt Ask Maps.

  1. Karte, Merkmale wie vegan oder Hafermilch und Zeiten als Text auf der Website.
  2. Häufige Gästefragen auf der Website beantworten: Hunde, Kinderwagen, Laptop, Gruppen, Torten auf Bestellung.
  3. Profil, Website, Instagram und Plattformen auf denselben Stand bringen.
  4. Rezensionen beantworten, denn sie sind für Menschen und KI-Systeme eine Quelle dafür, wie Ihr Café erlebt wird.

Wie Übersichten mit KI in der Google-Suche mit lokalen Betrieben umgehen, erklärt Google AI Overviews und Local SEO. Wo Ihr Café heute steht, sehen wir uns gern im kostenlosen Check an.

Fragen

Häufige Fragen

Welche Kategorie ist für ein Café die richtige?

Die Hauptkategorie, die Ihr Kerngeschäft beschreibt, in der Regel „Café“. Google empfiehlt so wenige Kategorien wie möglich und den Test „Dieses Unternehmen IST…“. Weitere Kategorien nur, wenn sie wirklich zutreffen, nicht als Keywords.

Darf ich Gästen einen Kaffee für eine Google-Bewertung anbieten?

Nein. Googles Richtlinien verbieten Zahlungen, Rabatte und kostenlose Produkte für Rezensionen. Erlaubt ist die einfache Bitte an alle Gäste, zum Beispiel per Link auf dem Bon, ohne Gegenleistung. Google untersagt, Gäste vor Ort aufzufordern oder unter Druck zu setzen.

Reicht ein Foto der Speisekarte im Profil?

Es ist ein Anfang. Google kann aus einem Foto oder PDF per KI eine Karte erstellen, kennzeichnet das aber als experimentell. Genauer sind der Menüeditor im Profil und eine Textseite auf Ihrer Website, die Sie bei jeder Änderung anpassen.

Was mache ich mit dem Profil meines Eiscafés im Winter?

Google erlaubt Saisonbetrieben, sich in der Nebensaison als vorübergehend geschlossen zu kennzeichnen. In der Saison geben Sie die regulären Zeiten an. Löschen Sie das Profil nicht, damit Rezensionen und Fotos erhalten bleiben.

Kann ich die Stoßzeiten in meinem Profil ändern?

Nein. Google berechnet Stoßzeiten und Live-Besucheraufkommen aus aggregierten, anonymisierten Standortdaten. Sie lassen sich laut Google nicht manuell eintragen und erscheinen erst, wenn genug Besuche vorliegen.

Hilft Instagram meinem Google-Ranking?

Google nennt soziale Netzwerke in seiner Hilfe zum lokalen Ranking nicht. Sie können Instagram aber in ausgewählten Regionen im Profil verlinken. Nutzen Sie es als eigenen Kanal und pflegen Sie Karte und Zeiten zusätzlich auf Website und Profil.

Quellen

  1. Tipps zur Verbesserung des lokalen Rankings bei Google

    Google Unternehmensprofil-Hilfe

  2. Richtlinien für die Darstellung Ihres Unternehmens bei Google

    Google Unternehmensprofil-Hilfe

  3. Kategorien für Ihr Unternehmensprofil

    Google Unternehmensprofil-Hilfe

  4. Spezielle Öffnungszeiten festlegen

    Google Unternehmensprofil-Hilfe

  5. Weitere Öffnungszeiten festlegen

    Google Unternehmensprofil-Hilfe

  6. Stoßzeiten, Wartezeiten und Daten zur Besuchsdauer

    Google Unternehmensprofil-Hilfe

  7. Speisekarte im Unternehmensprofil hinzufügen und bearbeiten

    Google Unternehmensprofil-Hilfe

  8. Unternehmensattribute hinzufügen oder bearbeiten

    Google Unternehmensprofil-Hilfe

  9. Tipps für unternehmensspezifische Fotos in Ihrem Unternehmensprofil

    Google Unternehmensprofil-Hilfe

  10. Beiträge in Ihrem Unternehmensprofil erstellen und verwalten

    Google Unternehmensprofil-Hilfe

  11. Manage social media links on your Business Profile

    Google Unternehmensprofil-Hilfe

  12. Verbotene und eingeschränkt zulässige Inhalte (Richtlinien für Rezensionen)

    Google Maps-Hilfe

  13. Link oder QR-Code zum Anfordern von Rezensionen erstellen

    Google Unternehmensprofil-Hilfe

  14. Tipps für mehr Rezensionen

    Google Unternehmensprofil-Hilfe

  15. Strukturierte Daten für lokale Unternehmen (LocalBusiness), zuletzt aktualisiert 12. September 2026

    Google Search Central

  16. CafeOrCoffeeShop (Version 30.1)

    schema.org

  17. Ask Maps and Immersive Navigation: New AI features in Google Maps (12. März 2026)

    Google Blog

  18. Google Maps' Ask Maps gets more helpful with food ordering (6. August 2026)

    Google Blog

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