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Local SEO für Hotels: So holen Sie mehr Direktbuchungen über Google

Für inhabergeführte Hotels, Pensionen und Gasthöfe mit etwa 10 bis 60 Zimmern sowie Ferienbetriebe in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Sie erfahren, was beim Hotelprofil bei Google anders ist, wie Ihre eigene Website als Buchungsoption erscheint und wie Sie mit Ihren eigenen Zahlen rechnen, was Portale Sie kosten.

Aktualisiert
Lesezeit
13 Minuten
Redaktion
LocalDominate Redaktion, verantwortlich Markus Wimböck

Die kurze Antwort

Local SEO für Hotels heißt: Ihr Haus erscheint in Google Maps und in der Hotelsuche mit vollständigem Hotelprofil, echten Fotos und Bewertungen, und neben den Buchungsportalen steht Ihre eigene Website als Buchungsoption. Dafür brauchen Sie ein verifiziertes Profil, gepflegte Hoteldetails und eine Buchungsmaschine oder einen Channel Manager, der Ihre Preise an Google übermittelt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Hotels geben bei Google keine Öffnungszeiten an. Wichtig sind stattdessen die Hoteldetails: Ausstattung, Leistungen, Check-in und Check-out.
  • Mit Free Booking Links kann Ihre eigene Buchungsseite in der Hotelsuche neben den Portalen erscheinen. Klicks darauf kosten laut Google nichts. Die Preise liefert in der Regel Ihr Buchungssystem.
  • Einzelne Ferienwohnungen ohne besetztes Büro bekommen laut Google kein Unternehmensprofil. Eine Vermietung mit Rezeption oder Büro vor Ort schon.
  • Ob sich Direktbuchungen lohnen, rechnen Sie mit Ihren Zimmern, Ihrer Auslastung, Ihrem Durchschnittspreis, Ihrem Portalanteil und Ihrem Provisionssatz aus dem Vertrag.
  • Seit dem 14. November 2024 muss Booking.com in der EU erlauben, dass Hotels auf der eigenen Website günstigere Preise und Konditionen anbieten.

01

Wie Gäste ein Hotel bei Google finden

Gäste suchen nach Ort und Anlass, etwa „Hotel Achensee“ oder „Pension mit Hund Bayerischer Wald“. Google zeigt dann eine Karte mit Hotels, Preise aus Buchungssystemen und Portalen, Bewertungen und Fotos. Ihr Hotelprofil, Ihre Website und Ihre Preisanbindung entscheiden, wie Ihr Haus dort erscheint.

Für ein kleines Haus gibt es bei Google drei Stellen, an denen Gäste es finden: das Hotelprofil in Maps und in der Suche, die Hotelsuche mit Preisen und Buchungslinks und die normalen Suchergebnisse mit Ihrer Website. Dazu kommen KI-Antworten, die aus Profil, Website und Erwähnungen im Netz schöpfen. Die Grundlagen dazu stehen im Leitfaden Local SEO und in Lokale Suchmaschinenoptimierung 2026. Wie die Reihenfolge in der Karte zustande kommt, erklärt Google-Maps-Ranking verbessern.

Wo ein Hotel bei Google sichtbar wird
FlächeWas Gäste sehenWas Sie dafür brauchen
Hotelprofil in Maps und SucheFotos, Bewertungen, Ausstattung, Lage, HotelklasseVerifiziertes Unternehmensprofil mit gepflegten Hoteldetails
Preise und BuchungsoptionenZimmerpreise von Portalen und, wenn angebunden, von Ihrer WebsiteBuchungssystem oder Channel Manager, der Preise an Google liefert
Organische TrefferIhre Website mit Zimmern, Lage und AngebotenEine schnelle Website mit klaren Seiten je Zimmerart und Thema
KI-AntwortenZusammengefasste Empfehlungen mit NennungenWiderspruchsfreie Angaben in Profil, Website und Verzeichnissen
Wo ein Hotel bei Google sichtbar wird

Welche Suchbegriffe für Ihr Haus zählen, finden Sie mit der Methode aus Local SEO Keywords finden. Bei Hotels ist es oft die Region oder das Tal, nicht nur der Ortsname, dazu Merkmale wie Hund, Sauna, Familienzimmer oder Ladestation.

02

Das Hotelprofil bei Google: was anders ist

Ein Hotelprofil funktioniert anders als das Profil eines Geschäfts. Hotels können keine Öffnungszeiten bearbeiten, dafür pflegen sie im Bereich Hoteldetails Ausstattung, Leistungen sowie Check-in und Check-out. Die Hotelklasse vergibt Google selbst, und ein Restaurant oder Spa im Haus kann ein eigenes Profil bekommen.

  1. Schritt 01

    Profil beanspruchen und verifizieren

    Laut Google müssen Sie das Profil beanspruchen und verifizieren, um alle Ausstattungsmerkmale selbst bearbeiten zu können. Ohne Verifizierung bleiben Ihnen nur Korrekturvorschläge.

  2. Schritt 02

    Keine Öffnungszeiten eintragen

    Hotels können ihre Öffnungszeiten nicht bearbeiten, weil sie für Gäste rund um die Uhr geöffnet sind. Googles Richtlinien nennen Unterkünfte wie Hotels ausdrücklich als Betriebe, die keine Öffnungszeiten angeben sollen.

  3. Schritt 03

    Hoteldetails vollständig ausfüllen

    Unter „Profil bearbeiten“ und „Hoteldetails“ suchen Sie jedes Merkmal und tragen es ein, etwa WLAN, Parken, Haustiere, Frühstück, Barrierefreiheit sowie Check-in und Check-out. Attribute lassen sich laut Google nicht per Tabellen-Upload ändern, nur im Profil oder über die Schnittstelle.

  4. Schritt 04

    Hotelklasse prüfen

    Hotels, die Google bewertet hat, zeigen eine Hotelklasse. Ist sie falsch oder fehlt sie, wenden Sie sich an den Google-Support. Sie können die Klasse nicht selbst eintragen.

  5. Schritt 05

    Restaurant und Spa getrennt behandeln

    Ein Restaurant, eine Bar oder ein Spa im Haus, das auch Besucher ohne Übernachtung nutzen können, bekommt ein eigenes Profil mit eigenem Namen. Die Verknüpfung „befindet sich in“ richtet der Support ein. Das Hotelprofil selbst erhält keine Restaurantkategorie.

  6. Schritt 06

    Name wie auf dem Schild

    „Hotel Alpenblick“ bleibt „Hotel Alpenblick“. Zusätze wie „Wellness“, „Bestpreis“ oder der Ortsname, die nicht zum echten Namen gehören, verstoßen gegen Googles Richtlinien und können zur Sperrung führen.

Für Beiträge im Profil empfiehlt Google Hotels Neuigkeiten und Veranstaltungen. Angebotsbeiträge mit Rabatten können Hotels nach Googles Hotel-Leitfaden nicht erstellen. Pauschalen und Preise gehören deshalb auf Ihre Website.

03

Ferienwohnungen und Pensionen: wer ein Profil bekommt

Eine Pension oder ein Gasthof mit Empfang bekommt ein normales Hotelprofil. Einzelne Ferienwohnungen oder Ferienhäuser ohne Personal vor Ort sind laut Google nicht berechtigt. Ein Vermietungsbüro mit Personal, das Gäste zu den angegebenen Zeiten empfängt, kann dagegen ein eigenes Profil haben.

Googles Richtlinien zur Berechtigung nennen „zu vermietende Immobilien wie Ferienwohnungen“ ausdrücklich als Beispiel für Betriebe ohne Anspruch auf ein Unternehmensprofil. Ausgenommen sind Büros, die vermieten oder verkaufen. Voraussetzung für jedes Profil ist persönlicher Kontakt mit Kunden zu den angegebenen Zeiten.

  • Pension, Gasthof, Hotel garni: eigenes Hotelprofil am Standort des Hauses.
  • Mehrere Ferienwohnungen mit Rezeption oder Büro: ein Profil für das Büro, nicht je Wohnung eines.
  • Einzelne Ferienwohnung ohne Büro: kein Profil. Sichtbarkeit entsteht hier über die eigene Website, Portale und den Tourismusverband.

05

Direktbuchung oder Portal: rechnen Sie mit Ihren Zahlen

Was Portale Sie kosten, ergibt sich aus Ihren eigenen Zahlen: Zimmer mal Öffnungstage mal Auslastung mal Durchschnittspreis ergibt den Logisumsatz. Davon den Portalanteil nehmen und mit Ihrem vertraglichen Provisionssatz multiplizieren. Allgemeine Prozentangaben aus dem Internet ersetzen diesen Blick in Ihren Vertrag nicht.

  1. Schritt 01

    Verkaufbare Zimmernächte

    Anzahl Zimmer × Öffnungstage im Jahr. Saisonbetriebe rechnen nur mit den Tagen, an denen sie geöffnet haben.

  2. Schritt 02

    Verkaufte Zimmernächte

    Verkaufbare Zimmernächte × Auslastung. Die Auslastung steht in Ihrer Hotelsoftware.

  3. Schritt 03

    Logisumsatz

    Verkaufte Zimmernächte × durchschnittlicher Zimmerpreis (ADR, ohne Frühstück und Extras, wenn Ihr Vertrag so rechnet).

  4. Schritt 04

    Portalumsatz

    Logisumsatz × Anteil der Buchungen über Portale. Den Anteil liefert der Kanalbericht Ihres Channel Managers oder Ihrer Hotelsoftware.

  5. Schritt 05

    Provision

    Portalumsatz × Ihr Provisionssatz. Den Satz finden Sie im Partnervertrag oder im Extranet des Portals, einschließlich Zuschlägen für Sichtbarkeitsprogramme.

Rechenweg mit Beispielwerten (Platzhalter, ersetzen Sie sie durch Ihre Zahlen)
SchrittFormelBeispiel
Verkaufbare ZimmernächteZimmer × Öffnungstage20 × 300 = 6.000
Verkaufte Zimmernächte× Auslastung6.000 × 60 % = 3.600
Logisumsatz× ADR3.600 × 110 € = 396.000 €
Portalumsatz× Portalanteil396.000 € × 50 % = 198.000 €
Provision× Ihr Provisionssatz p198.000 € × p
Wirkung von 10 Prozentpunkten mehr DirektbuchungLogisumsatz × 0,10 × p39.600 € × p weniger Provision
Rechenweg mit Beispielwerten (Platzhalter, ersetzen Sie sie durch Ihre Zahlen)

Ziehen Sie vom Ergebnis ab, was der direkte Kanal kostet: Buchungsmaschine, Zahlungsgebühren, Website und gegebenenfalls Anzeigen. Erst die Differenz zeigt, ob sich Arbeit an Direktbuchungen für Ihr Haus lohnt. Portale bleiben dabei oft sinnvoll, um neue Gäste zu erreichen.

06

Bewertungen auf Google, Booking.com und Tripadvisor

Gäste lesen Bewertungen auf mehreren Plattformen, und jede hat eigene Regeln. Bei Google sind Anreize für Bewertungen verboten, ebenso Bewertungen von Mitarbeitenden. Auf Booking.com können nur Gäste bewerten, die dort gebucht haben. Bitten Sie alle Gäste gleich und antworten Sie sachlich.

Bewertungsplattformen im Überblick
PlattformWer bewertetWas Sie tun können
GoogleJeder Nutzer mit echter ErfahrungDirektgäste per Link oder QR-Code bitten, auf alle Rezensionen antworten
Booking.comNur Gäste mit Buchung über Booking.com, die angereist sindAntworten im Extranet, eigene Bewertung des Hauses ist nicht erlaubt
TripadvisorReisende nach eigenen Regeln der PlattformEintrag beanspruchen, Richtlinien im Eigentümerbereich prüfen, antworten
Bewertungsplattformen im Überblick
  • Keine Anreize. Google verbietet Rabatte, Gratisleistungen oder Zahlungen für eine Rezension oder für das Ändern einer negativen Rezension. Auch ein Gratis-Getränk an der Bar gegen eine Bewertung fällt darunter.
  • Kein Interessenkonflikt. Bewertungen von Mitarbeitenden, früheren Mitarbeitenden oder Vertragspartnern entfernt Google.
  • Alle fragen, nicht nur Zufriedene. Senden Sie denselben Link an alle Gäste, etwa in der Abreisemail. Wie das konkret geht, steht in Mehr Google-Bewertungen bekommen.
  • Antworten in der Sprache des Gastes, kurz und konkret. Vorlagen finden Sie in Bewertungen beantworten, den Umgang mit Kritik in Negative Google-Bewertungen.

Gäste, die über ein Portal gebucht haben, bewerten meist dort. Direktgäste erhalten die Bitte um eine Google-Bewertung von Ihnen. So entstehen Bewertungen auf beiden Seiten, ohne dass Sie jemanden zu etwas drängen.

Kostenloser Check

Wie steht Ihr Haus bei Google da?

Wir sehen uns Ihr Hotelprofil, Ihre Buchungsoptionen in der Google-Hotelsuche und Ihre Website an und schicken Ihnen innerhalb von zwei Werktagen bis zu drei Punkte, die zuerst mehr Direktbuchungen bringen können. Kostenlos und ohne Verpflichtung.

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Fotos, die Zimmer und Lage ehrlich zeigen

Gäste buchen ein Zimmer, das sie nicht vorher sehen können. Fotos sind deshalb im Hotelprofil besonders wichtig. Zeigen Sie jede Zimmerart, Bad, Frühstück, Außenansicht, Eingang und die Umgebung in verschiedenen Jahreszeiten, mit eigenen, aktuellen Bildern statt Fotos aus Bildagenturen oder von früheren Umbauständen.

  • Jede Zimmerart einzeln, mit Blick aus dem Fenster und dem Bad. Gäste vergleichen genau das.
  • Außenansicht und Ankunft: Haus, Eingang, Parkplatz oder Ladestation. Das hilft beim Finden.
  • Saisonbilder: Wer im Winter und im Sommer geöffnet hat, zeigt beide Jahreszeiten.
  • Frühstück und Gemeinschaftsräume so, wie sie wirklich sind.
  • Keine Werbeschriften oder Logos im Bild. Ein Foto soll den Ort zeigen, nicht ein Angebot.

Laden Sie Fotos im Profil unter „Fotos“ hoch, gerne mehrere auf einmal. Details zu Formaten und Motiven stehen in Fotos im Unternehmensprofil.

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Website, Sprachen und strukturierte Daten

Die Website ist der Ort, an dem Direktbuchungen passieren. Sie braucht eine Seite je Zimmerart, klare Angaben zu Lage und Anreise, eine Buchung, die auf dem Handy in wenigen Schritten klappt, eigene Sprachversionen für Ihre wichtigsten Gästeländer und strukturierte Daten vom Typ Hotel.

  • Eine Seite je Zimmerart mit Größe, Betten, Ausstattung, Fotos und direktem Buchungsknopf.
  • Themenseiten für echte Anlässe: Wandern, Skifahren, Tagungen, Urlaub mit Hund, aber nur, wenn Ihr Haus das wirklich bietet.
  • Lage und Anreise als Text mit Adresse, Anfahrt mit Bahn und Auto, Entfernungen zu Lift, See oder Altstadt.
  • Preise und Vorteile der Direktbuchung sichtbar, etwa flexible Stornierung oder ein Frühstück inklusive, wenn Sie das anbieten.
  • Impressum und Kontakt mit denselben Firmendaten wie im Profil. Mehr dazu in NAP-Konsistenz.

Mehrsprachige Gäste

Gäste aus den Niederlanden, Italien oder Großbritannien suchen in ihrer Sprache. Jede Sprachversion braucht eine eigene URL und eine echte Übersetzung, keine automatische Umschaltung nach Browsersprache. Mit hreflang-Angaben zeigen Sie Google, welche Seiten Sprachversionen voneinander sind. Wie das in einem mehrsprachigen Land funktioniert, zeigt Local SEO in der Schweiz.

Strukturierte Daten

Markieren Sie die Startseite mit dem Typ Hotel (oder BedAndBreakfast, Hostel) mit Name, Adresse, Telefon, Geodaten und Ausstattung, passend zu den Angaben im Profil. Die Umsetzung erklärt Schema Markup für Local SEO.

09

Saison und Nebensaison im Profil

Saisonbetriebe sind bei Google ausdrücklich berechtigt, wenn sie das ganze Jahr ein festes Schild am Haus haben. In der Nebensaison können Sie den Betrieb als vorübergehend geschlossen kennzeichnen und den Zeitraum der Saison in der Beschreibung nennen. Zur Wiedereröffnung heben Sie die Markierung wieder auf.

  1. Schritt 01

    Schließung markieren

    Markieren Sie das Haus zu Beginn der Nebensaison im Profil als vorübergehend geschlossen. Zur Wiedereröffnung nehmen Sie die Markierung zurück.

  2. Schritt 02

    Saison in der Beschreibung nennen

    Schreiben Sie in die Beschreibung, wann Sie geöffnet haben, etwa „Geöffnet von Mitte Dezember bis Ostern und von Mai bis Oktober“.

  3. Schritt 03

    Website früh umstellen

    Gäste suchen die nächste Saison oft Monate im Voraus. Zeigen Sie Termine, Preise und Fotos der kommenden Saison rechtzeitig auf der Website.

  4. Schritt 04

    Beiträge zur Saison

    Kündigen Sie Saisonstart, Veranstaltungen im Ort oder Neuerungen im Haus als Beitrag an.

Wie Sie saisonale Themen in einen Jahresplan bringen, zeigt Local Content Marketing.

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Tourismusverband, Gemeinde und lokale Partner

Ein Hotel lebt von seiner Region. Einträge beim Tourismusverband, auf dem Portal der Gemeinde und bei Partnern wie Skischule, Bergbahn, Weingut oder Veranstalter zeigen Google und Gästen, dass Ihr Haus dazugehört. Achten Sie überall auf denselben Namen, dieselbe Adresse und dieselbe Telefonnummer.

  • Tourismusverband und Region: Unterkunftsverzeichnis, Gastgeberkatalog, Veranstaltungskalender.
  • Gemeinde: viele Gemeinden führen Unterkünfte oder Betriebe auf ihrer Website.
  • Partner vor Ort: Pauschalen mit Skischule, Radverleih oder Therme, jeweils mit Erwähnung auf beiden Websites.
  • Veranstaltungen: Hochzeiten, Tagungen oder Feste im Ort, bei denen Sie Partner sind.
  • Regionale Medien: Berichte über Neueröffnungen, Umbauten oder Auszeichnungen.

Wie Sie solche Erwähnungen gezielt aufbauen, steht in Lokaler Linkaufbau und in NAP-Konsistenz. Wer auch ein Restaurant für Gäste von außen führt, findet passende Schritte in Local SEO für Restaurants. Was sich in den einzelnen Ländern gerade ändert, zeigen Local SEO Trends Deutschland, Österreich und Schweiz.

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Was Sie messen sollten

Messen Sie Buchungen und Anfragen, nicht nur Sichtbarkeit. Die Leistungsdaten im Profil zeigen Aufrufe, Anrufe, Routen und Website-Klicks. Ihr Buchungssystem zeigt, wie viele Buchungen direkt kamen und wie viele über Portale. Erst beides zusammen zeigt, ob Local SEO für Ihr Haus tatsächlich wirkt.

Kennzahlen für Hotels
KennzahlQuelleRhythmus
Aufrufe, Anrufe, Website-KlicksLeistungsdaten im UnternehmensprofilMonatlich
Buchungen über Free Booking LinksBericht Ihres Anbieters, falls vorhanden, oder markierte Links in der Web-AnalyseMonatlich
Anteil Direktbuchungen am LogisumsatzKanalbericht der HotelsoftwareMonatlich und je Saison
Bewertungen und Durchschnitt je PlattformGoogle-Profil, Extranet, TripadvisorMonatlich
Kennzahlen für Hotels

Vergleichen Sie Saisons mit derselben Saison im Vorjahr, nicht Sommer mit Winter. Hinweise zur Auswertung stehen in Local SEO Tracking und KPIs.

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Fragen

Häufige Fragen

Warum kann ich im Hotelprofil keine Öffnungszeiten eintragen?

Google behandelt Hotels als rund um die Uhr für Gäste geöffnet. Hotels können Öffnungszeiten deshalb nicht bearbeiten, und Googles Richtlinien nennen Unterkünfte als Betriebe, die keine Öffnungszeiten angeben sollen. Wichtig sind stattdessen Check-in, Check-out und die Hoteldetails.

Was kosten Free Booking Links?

Google berechnet für Klicks auf Free Booking Links nichts. Kosten können bei Ihrem Buchungssystem oder Channel Manager entstehen, das die Preise an Google übermittelt. Fragen Sie Ihren Anbieter, ob die Anbindung im Vertrag enthalten ist.

Bekommt meine Ferienwohnung ein Google-Unternehmensprofil?

Eine einzelne Ferienwohnung ohne Büro vor Ort nicht. Google nennt Ferienwohnungen ausdrücklich als nicht berechtigt. Ein Vermietungsbüro, das Gäste zu festen Zeiten empfängt, kann ein Profil haben. Ein Profil je Wohnung ist nicht zulässig.

Darf ich auf meiner Website günstiger sein als auf Booking.com?

In der EU ja. Seit dem 14. November 2024 muss Booking.com nach dem Digital Markets Act erlauben, dass Hotels auf anderen Kanälen und auf der eigenen Website bessere Preise und Konditionen anbieten. In der Schweiz gelten eigene Regeln.

Wie ändere ich die Hotelklasse bei Google?

Selbst eintragen können Sie sie nicht. Google zeigt eine Hotelklasse bei Häusern, die es bewertet hat. Ist die Angabe falsch oder fehlt sie, wenden Sie sich über die Hilfe des Unternehmensprofils an den Support.

Darf ich Gästen für eine Bewertung einen Rabatt geben?

Nein. Google verbietet Anreize wie Zahlungen, Rabatte oder kostenlose Leistungen für Rezensionen. Solche Bewertungen werden entfernt. Erlaubt ist, alle Gäste gleich um eine ehrliche Bewertung zu bitten.